Merag: ein Anleger und sonst nichts
Ein Betonkai vor einem kahlen Hang, eine Rampe und ein kleines Cafe. Der erste Ort auf Cres liegt 15 km weiter, in Merag anzukommen heißt also noch nirgends anzukommen.
Aktualisiert
Merag überrascht alle, die einen Hafen erwartet haben. Die Fähre dreht in eine schmale Bucht an der Ostküste von Cres, die Rampe senkt sich auf einen Betonkai vor einem kahlen Kalksteinhang, und das ist alles.
Was am Anleger ist
Ein Kai mit Platz für stehende Lkw, eine Rampe, ein kleines Cafe unter Sonnenschirmen und ein Ticketschalter. Keine Ortschaft, kein Kraftstoff, kein Laden.
Valbiska liegt in einer bewaldeten Bucht mit etwas Infrastruktur, Merag ist ein Arbeitsanleger auf einer Insel, die in ihrem Norden dünn besiedelt ist.
Die Weiterfahrt
Die Stadt Cres liegt knapp 15 km entfernt, etwa 22 Min. auf der Inselstraße. Die Straße verlässt den Kai und steigt sofort an, bleibt einspurig und kurvenreich.
Wenn Lošinj Ihr Ziel ist, liegt die Drehbrücke von Osor weiter südlich und sperrt die Straße um 09:00 und um 17:00. Von Merag nach Osor sind es 47 km und etwa 54 Min. Wie sich das timen lässt, steht auf der Seite zur Brücke von Osor.
Planen Sie hier keine Wartezeit ein
Auf der Rückfahrt arbeitet das Fehlen von Einrichtungen gegen Sie. Ist die Schlange in Merag lang, gibt es außer dem eigenen Auto keinen Ort zum Warten.
Das spricht für eine Abfahrt außerhalb der Spitze am späten Nachmittag, wenn der Verkehr zurück nach Krk läuft. Der Rückfahrplan steht auf der Seite Merag nach Valbiska.
Die Einschiffung
Sie läuft wie in Valbiska: Fahrzeuge werden in der Reihenfolge ihrer Ankunft verladen, und das Ticket deckt das Datum ab und keine Abfahrt. Die Aufstellfläche in Merag ist kleiner, eine gleich lange Schlange sieht hier deutlich schlimmer aus.