Wohnmobile, Wohnwagen und Anhänger
Jadrolinija bestimmt zuerst die Fahrzeugart und misst erst danach die Länge. Diese eine Regel erklärt, warum ein kurzes Wohnmobil mehr kostet als ein langer Kombi.
Aktualisiert
Die Preisliste hat zehn Fahrzeuggruppen, und die Grenzen dazwischen liegen nicht dort, wo die meisten sie vermuten. Das vor dem Schalter zu klären spart eine Diskussion und gelegentlich echtes Geld.
Wohnmobile und die Fahrzeugart
Ein Wohnmobil von 4,90 m kostet €34,40. Ein Pkw von 5,10 m kostet €31,80.
Das kürzere Fahrzeug kostet mehr, weil Jadrolinija die Kategorie danach bestimmt, was das Fahrzeug ist, und erst danach misst, wie lang es ist. Alles, was als Wohnmobil, Wohnwagen oder Faltcaravan zugelassen ist, fällt unabhängig von der Länge in die Wohnmobilgruppe.
Am Schalter lässt sich darüber nicht verhandeln, kalkulieren Sie also nach Kategorie und nicht nach Metern.
Pkw und die zwei Grenzen
Die Pkw-Kategorie hat eine Grenze, aber eine doppelte: bis 5,00 m Länge und 2,00 m Höhe kostet sie €20,70, das Überschreiten einer der beiden €31,80.
Die Höhe erwischt mehr Leute als die Länge. Eine Dachbox, ein Dachzelt oder ein höhergelegtes Fahrwerk können einen gewöhnlichen Kombi über 2,00 m bringen, und die höhere Stufe gilt dann, obwohl das Fahrzeug deutlich unter 5,00 m bleibt.
Anhänger werden getrennt berechnet
Ein Wohnwagen ist nicht im Preis des ziehenden Fahrzeugs enthalten. Sie zahlen den Pkw in seiner Kategorie und den Anhänger in seiner, und beides addiert sich.
Leichte Gepäckanhänger haben eine eigene Staffel, ab €14,10 bis 3,00 m. Wohnwagen folgen den Wohnmobilstufen. Die vollständige Liste steht auf der Preisseite.
Zweiräder
Ein Motorrad kostet €8,50 und ein Fahrrad €4,30, dazu zahlt der Fahrer oder Radfahrer den Personenpreis von €4,40. Ein Motorrad mit Beiwagen, ein Trike oder ein Quad kostet €11,30.
Weiter, und die Brücke
Ein großes Fahrzeug über das Wasser zu bringen ist unproblematisch. Die Einschränkung kommt danach: die Drehbrücke von Osor zwischen Cres und Lošinj trägt 20 t.
Für ein Wohnmobil ist das keine Sorge, selbst ein großes bleibt weit darunter. Für Frachtverkehr entscheidet es die gesamte Route, denn eine zweite Straße nach Lošinj gibt es nicht. Siehe die Seite zur Brücke von Osor.